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Impact!

Und hier stehe ich nun, all alone auf weiter Flur. Das denke ich zumindest, denn wenn ich mich mal umsehe dann habe ich eigentlich viele Freunde und Bekannte. Hey, Facebook sagt mir dass ich 500 Freunde habe. Ein kleiner Trost neben dem großen leeren Raum der mich innerlich ausfüllt. Ich bezeichne es gern als free falling, losgelöst von allem, entwurzelt. Und da ist es dieses Wort. Ich fühle mich entwurzelt. Eine Person, deren Anwesenheit ich die ganze Zeit nur noch barely ertragen konnte, beeinflusst mein Leben soo sehr, dass ich eine tiefe Trauer fühle. Ein Gefühl dass durch Mark und Knochen geht. Als ob in einem selbst auf einmal ein Vakuum ausgelöst wird, dass alles in sich zieht. Alle positiven Gefühle, alle positiven Gedanken, alles was das Leben davor soo lebenswert gemacht hat. Ich bin der einsamste Mensch der Welt und niemals werde ich jemanden kenne lernen, der das in mir auslösen kann was MMM mit mir anstellte.

 

Wie soll es nun weitergehen? Und wo soll es hingehen? Und verdammt nochmal wie lange dauert dieses verdammte Gefühl, dass mir jegliche Lust am Leben raubt. Alle meine Freunde sagen mir, dass die Zeit alle Wunden heilt. Dass es definitiv andere Männer gibt, die dem ehemaligen „Traumpartner“ das Wasser reichen können. Und all dieser ganze Mist, den man Leuten mit Liebeskummer ebenso erzählt. Blablabla. Und ja ich bin mir dessen bewusst, will es alles sachlich und nüchtern sehen und mich einfach zusammen reißen, bis ich über die kritische Schwelle bin. Die Schwelle, nach der man nicht mehr unkontrollierte Heulkrämpfe in der S-Bahn bekommt oder einen Kloß im Hals, wenn man auf einmal und plötzlich an MMM erinnert wird. Denn dann ist es am Schwersten Contenance zu bewahren. Wenn einem Bilder, Situationen, Gefühle, Gerüche in den Kopf flattern wie kleine Glitzerpartikel, die unaufhaltsam und unkontrollierbar zu einem hell scheinenden Bild verschmelzen. Ein Bild von einer Beziehung, einer Partnerschaft die leider nie wieder so existieren wird. Und dann kommt der Fall, der freie Fall ins Bodenlose, kein Netz das mich auffängt, keine Arme die mich festhalten, keine Wurzeln die jeglicher emotionaler Witterung standhalten. Und je weiter ich falle, je weiter sich Realität von Wunsch entfernt, desto härter der Aufprall.

 

Da liege ich nun, kurz nach dem Aufprall. Dem unausweichlichen Aufprall, denn nichts kann die Gravitation aufhalten. Und nein, einen Spaceshuttle Flug ins All kann ich mir mit meinem Pädagogen Gehalt leider nicht leisten. Habe mich zwar schon bewegt, atme langsam ein und aus, bin zum Glück noch am Leben, doch aufgestanden bin ich noch nicht. Wie auch. Ohne Richtung, ohne Wegweiser, ohne Motivation. Erkenntnis des Tages: ich muss mein eigener Wegweiser werden!

11.8.14 11:45
 
Letzte Einträge: A new day…, ...was man liebt muss man loslassen!


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